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Links: Nie waren sie so wertvoll wie heute...Wird eine Webseite oft verlinkt, hat sie daraus zwei Vorteile: Vollkommen kostenlos werden neue Nutzer auf sie aufmerksam und Suchmaschinen schätzen sie als wichtiger ein. Die "Link-Popularität" zu einem wichtigen Schlagwort geworden. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie an die wertvolle Ware Hyperlink herankommen und wovon Sie lieber die Finger lassen sollten. von Jan Tißler Wie Sie vielleicht schon im Artikel » "Mehr Besucher, mehr Chancen: Website für Suchmaschinen optimieren" gelesen haben, sind Verlinkungen von anderen Seiten ein entscheidendes Mittel, um besser gefunden zu werden. Vorsicht vor LinkfarmenEin Ergebnis dieser Versuche waren "Linkfarmen". Da Verweise von anderen Seiten auf die eigene mit Google plötzlich wertvoll waren, machte man sich die einfach selbst. Ganze Hundertschaften von Internetpräsenzen wurden eingerichtet, die nur dazu da waren, auf die eigentliche Hauptpräsenz zu verweisen, dazu noch untereinander, um gleichzeitig die (scheinbare) Wichtigkeit der Farm zu erhöhen. Die Leute bei Google durchschauten diesen Trick bald. Zwar werden nie Details darüber verraten, wie die Bewertung der Suchtreffer vorgenommen wird. Experten sind sich aber sicher, dass jetzt sehr genau geschaut wird, ob es Link-Häufungen gibt, die dem natürlichen Aufbau des Internet widersprechen. Besonders leicht sind diese Farmen zu erkennen, wenn die diversen Internetseiten in Wirklichkeit alle auf demselben Computer ( Deshalb ist dringend davon abzuraten, sich auch nur in die Nähe eines solchen Verdachts zu bringen. Google kann da sehr konsequent sein und hat schon viele Internetseiten in der Vergangenheit abgestraft. Schließlich ist die Suchmaschine nicht dazu verpflichtet, Ihre Internetpräsenz überhaupt zu listen. Da Google aber noch immer deutlicher Marktführer ist, kommt ein Rauswurf hier teuer zu stehen. Spielen Sie da lieber nicht mit dem Feuer. Linkpopularität und PagerankZwei Grundgedanken bilden die Basis des Modells "Linkpopularität" (link popularity):
Das ist nur ein Beispiel für die Aussage "Link ist nicht gleich Link". Wenn es Ihnen um die Verbesserung Ihrer Suchmaschinenposition geht, sollten Sie auch darauf achten, von welcher Seite Sie verlinkt werden. In diesem Zusammenhang spricht man von "Vererbung": Eine wichtige Seite gibt Ihnen etwas von ihrer Wichtigkeit ab, wenn sie auf Ihre Präsenz verweist. Um diese Wichtigkeits-Einschätzung greifbarer und eingängiger zu machen, hat Google den Pagerank ("Seitenrang") erfunden. Das ist eine Zahl zwischen 0 und 10, die die Wichtigkeit einer Internetseite misst. Diesen Wert können Sie sich auf verschiedene Weisen anzeigen lassen. Google selbst zeigt diesen Wert in seiner Wichtig zum Verständnis: Jede einzelne Seite hat einen solchen Pagerank. Es kann also beispielsweise sein, dass die Eingangsseite einer Internetpräsenz einen hohen Wert besitzt, weil sie oft verlinkt wird. Die Seite, auf der man einen Link auf Ihre Website legen will, hat aber einen niedrigen Rang. Es zählt nur der Pagerank der exakten Seite, auf der der Link zu finden ist. Warum Links auch sonst eine gute Sache sindBei allem Wirbel um gute Suchmaschinenpositionen und Link-Popularität, sollten Sie den eigentlichen Sinn der Links nicht aus den Augen verlieren. Es sind Verweise von einer Seite auf eine andere. Wird auf Sie verlinkt, bekommen Sie damit im Idealfall kostenlos Aufmerksamkeit. Besucher, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, werden gezielt auf Ihre Seite gelenkt. Schon deshalb ist es als erstes erstrebenswert, auf einer thematisch passenden Seite verlinkt zu werden. Auf einer gut besuchten Seite in eine Linkliste aufgenommen zu werden, ist auch gut, aber nur die zweite Wahl. Vier Beispiele, mehr Links zu bekommen1. kostenloser LinktauschViele Seiten sind daran interessiert, von anderen verlinkt zu werden. Der Austausch von Links ist eine natürliche Folge. Da es recht mühsam ist, thematisch passende Seiten selbst zu finden und die Kontaktdaten der jeweiligen Besitzer herauszufinden, gibt es inzwischen spezielle Übersichten dafür wie Vorteil: Ein selbst organisierter Linktausch ist komplett kostenlos - außer der angeschriebene Seiteninhaber sieht das anders und möchte Geld sehen. Nachteil: Sie müssen jeden Webmaster einzeln anschreiben und zudem selbst überwachen, ob der Partner den Link auf Ihre Seite auch beibehält. 2. kostenpflichtiger LinktauschDas beste deutschsprachige System ist nach Aussagen vieler Fachleute derzeit Wie diese Linkseite dann aussieht, sehen Sie auf Internet optimal nutzen an » diesem Beispiel. Natürlich besteht immer eine gewissen Gefahr, dass Google solche professionellen Tauschnetze irgendwann erkennen kann. In diesem Fall erscheint es allerdings derzeit noch unwahrscheinlich, da alle entsprechenden Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Zahl der Links pro Seite ist begrenzt, das Layout kann individuell angepasst werden, sogar den Namen kann jeder selbst festlegen. Wie soll eine Maschine das jemals von einer natürlichen Linkseite unterscheiden? Übrigens: Der Autor wird zwar belohnt, wenn er neue Mitglieder wirbt. Ihnen entsteht daraus kein Nachteil. Das System ist einfach überzeugend und in dieser Form in Deutschland konkurrenzlos.
Zwischenbemerkung: "crosslinking"Experten meinen, dass Links von Suchmaschinen als weniger wertvoll angesehen werden, wenn die Verlinkung gegenseitig geschieht (englisch "crosslinking"). Auch den Leuten bei Google und der Konkurrenz ist das Prinzip des Linktauschs schließlich nicht entgangen. Daher ist es erstrebenswert, wenn zumindest ein Partner zwei verschiedene Internetpräsenzen zur Verfügung hat: eine für den Link und die andere als Ziel für den Gegenlink. Im Idealfall unterscheiden sich die Seiten dabei nicht nur durch die Adresse, sondern liegen auch auf komplett anderen Rechnern. Schädlich ist ein "Crosslink" aber nicht. 3. Links kaufen über Adbutler
Deshalb hat Adbutler als erster Anbieter in Deutschland nun auch klassische Textlinks im Angebot, die hier auf die Bezeichnung "Poplinks" hören. Damit der Verlinkende nicht manipulieren kann, werden sie dynamisch mit Hilfe von Die Werbetreibenden vergüten das Setzen dieser direkten Links mit einem monatlichen Betrag, den sie selbst festlegen. 4. Links kaufen über eBayBei
Und wie immer bei eBay: Beobachten Sie zunächst ähnliche Auktionen und bekommen Sie auf diese Weise ein Gefühl dafür, was im Schnitt ausgegeben wird. Um Artikel automatisiert und damit bequem beobachten zu können, müssten Sie sich Tipp: Mehr über diesen Marktplatz erfahren Sie im Artikel » "eBay für Unternehmer". Sonderfall Google AdWordsÜber das Angebot Kurz gesagt: Google AdWords ist eine interessante Möglichkeit, gezielt Werbung zu machen, aber kein Mittel zur Suchmaschinenoptimierung. » Alles über Werbung mit Google AdWords erfahren Sie in diesem E-Book aus der Reihe Internet optimal nutzen - zum Schnäppchenpreis. Weblogs, Gästebücher und Foren für Linkpromotion nutzenEine weitere Möglichkeit, von anderen Seiten verlinkt zu werden, ist diesen Link selbst zu setzen. Das ist beispielsweise in Gästebüchern und Foren möglich und auch in » Weblogs, auf die in diesem Artikel näher eingegangen wird. Aber beherzigen Sie bitte zwei Hinweise dazu:
Nehmen Sie diesen Hinweis auf Weblogs, Gästebücher und Foren vielmehr als Anregung, sich aktiv am Geschehen im Internet zu beteiligen. Fallen Sie positiv auf mit fachkundigen und versierten Beiträgen. Das wird man Ihnen sehr schnell honorieren und Sie auch freiwillig verlinken - wenn Ihre Seite denn genauso gut ist. WebkatalogeViele Webkataloge geben ihren eigenen Pagerank an die eingetragenen Seiten weiter.
Warum auch der Linktext wichtig istNachdem Sie nun schon gelesen haben, warum Links wichtig sind und wie Sie an mehr Links herankommen, noch vier Hinweise. Suchmaschinen werten nicht nur aus, dass ein Link auf Ihre Website gesetzt wurde, sondern auch, mit welchen Begriffen das geschehen ist. Wollen Sie Ihre Internetpräsenz also auf bestimmte Begriffe und Suchphrasen (keywords, keyphrases) hin optimieren, ist das ganz wichtig. Achten Sie dabei darauf, dass möglichst der von Ihnen als wichtig erkannte Suchbegriff selbst verlinkt ist und zwar genau so, wie er in der Regel genutzt wird. Das gilt übrigens nicht nur für Links auf anderen Seiten, sondern auch auf Ihrer eigenen Internetpräsenz. Viele tun Links mit einem schlichten "mehr" oder "weiter" ab und verpassen damit die Chance, der Suchmaschine noch mehr Material für die Rangfolge zu geben. Darüber hinaus spielt eine Rolle, welche Begriffe im Umfeld des Links gefunden werden. Auch hier der Hinweis, der schon weiter oben gegeben wurde: Besser ist es, auf einer thematisch passenden Seite verlinkt zu werden, als auf einer Linkliste. Wieviele Links stehen noch neben Ihrem?Weiter oben haben Sie schon gelesen, dass ein Link höher eingestuft wird, wenn er von einer bereits als wichtig erkannten Seite kommt. Das gilt aber nicht mehr, wenn von dieser Seite massenhaft auf andere verwiesen wird. Die Suchmaschine bezieht bei ihrer Bewertung auch mit ein, wie wahrscheinlich es ist, dass der Link auf Ihre Seite geklickt wird. Zudem verrät sich eine Linkliste dadurch, dass das Verhältnis der externen zu internen Links nicht "natürlich" ist. Auch das stuft einen Link in der Bedeutsamkeit herunter. Ungünstig: Links auf einer Seite namens "Links"Auch sollte der Begriff "Link" nicht auf der Seite oder im Dateinamen vorkommen, wenn auf Sie verwiesen wird. Dieser und ähnliche Begriffe signalisieren, dass man es hier mit einer nur zum Zwecke der Verlinkung geschaffenen Seite zu tun hat. Und die ist nun einmal weniger Wert als eine Inhalteseite. Zwar ist dieser Zusammenhang nicht bewiesen und höchst umstritten, aber wenn Sie es vermeiden, machen Sie jedenfalls nichts falsch. "Natürliches" Wachstum der Link-PopularitätWie inzwischen bekannt wurde, analysiert Google auch, wie sich die Link-Popularität einer Seite entwickelt. Ein plötzliches Explodieren der Verweise wird als verdächtig eingestuft oder macht zumindest misstrauisch. Verändert sich die Linkzahl dann nicht mehr, wird dies als negatives Zeichen gedeutet. Besser ist daher ein stetiges Wachstum der Verlinkungen. Und auf wen verlinken Sie?Wie es scheint, analysieren Suchmaschinen auch, auf welche Seiten mit welchen Begriffen Sie selbst verweisen. Denn erstens gibt es auch das einen Hinweis auf die Inhalte Ihrer Seite und macht sie zweitens für Internetsurfer nützlicher. Einfache Logik: Eine Seite, auf die viel verwiesen wird, aber selbst nicht oder kaum verlinkt, ist eine Sackgasse. Eine Seite, die aber auch auf andere als wichtig erkannte Seiten verweist, ist für den Nutzer wertvoll. Und schließlich wollen Google & Co. die besten Seiten zu einem Thema finden. Zusammenfassung und FazitLinks sind ein wichtiges Element des Internet und gerade für professionelle und kommerzielle Seiten ein wichtiges Gut. Sie gewinnen darüber neue Kunden und werden in Suchmaschinen besser gefunden. Dabei ist es wichtig, mit welchen Begriffen verlinkt wird, dass eine bereits als wichtig erkannte Seite auf Sie verweist und dass möglichst wenige andere Links auf der speziellen Seite in Konkurrenz zu Ihrem stehen. Ein Link auf einer thematisch passenden Seite ist immer einer Linkliste vorzuziehen. Die schon am Anfang angeklungene Warnung soll hier wiederholt werden: Lassen Sie die Finger von Tricks, die schnell ein besseres Ranking in Suchmaschinen versprechen. Die meisten sind Google & Co bereits bekannt, andere können jederzeit enttarnt werden. Eine Bestrafung der Website und damit praktisch ein Totalverlust der Besucherströme kann die Folge sein. Optimierung für Suchmaschinen braucht Zeit und schnelle Lösungen können noch schneller nach hinten losgehen. Planen Sie sechs Monate oder besser ein Jahr ein, um Ihre Seite gezielt zu verbessern und Stück für Stück nach vorn zu bringen. Lesetipps
Aktuelles zum ThemaArtikel aus dem Weblog von Internet optimal nutzen zum Thema "Tipps und Tricks zu Suchmaschinen":
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